Peter Eichstädt wieder Kandidat für den Landtag

Der Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt aus Groß Grönau wurde wieder als Kandidat für den Landtag aufgestellt. Auf einer Wahlkreiskonferenz am 29. März in Wittlers Hotel in Ratzeburg bestimmten die SPD-Ortsvereine des nördlichen Kreisgebietes den 53jährigen Politiker mit 25 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zum Direktkandidaten für den Wahlkreis Lauenburg-Nord. Peter Eichstädt, der seit dem Jahr 2000 den Nordkreis in Kiel vertritt, hatte keinen Gegenkandidaten.

In seiner Vorstellungsrede wies Peter Eichstädt darauf hin, dass die SPD sich in einer schwierigen Zeit befinde. „Der Wind bläst uns ins Gesicht. Aber wenn wir gemeinsam kämpfen, werden wir unsere Chance haben“, sagte Eichstädt zu den 26 anwesenden Delegierten und gab sich kämpferisch. Er stellte die Erfolge der SPD-geführten Landesregierung heraus. So betonte Eichstädt, dass Wirtschaftsminister Bernd Rohwer vonseiten der Wirtschaft bescheinigt werde, dass er eine sehr gute Mittelstandspolitik betreibe, die man optimaler nicht gestalten könne. Außerdem legte Eichstädt in seiner Rede das bildungspolitische Konzept der schleswig-holsteinischen SPD dar. Nach den erschreckenden Ergebnissen der PISA-Studie, die unter anderem den starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen bescheinigte, müsse man Grundsätzliches verändern. Peter Eichstädt sagte, dass sich eine kleine Revolution an den deutschen Schulen wird vollziehen müssen. Bezugnehmend auf die Ganztagsschule sagte Eichstädt, man werde in der Zunkunft eine völlig neue Schule erleben, in der die Schüler auch nachmittags betreut und auch in der Schule zu Mittag  essen würden. In diesem Zusammenhang verwies der Landtagsabgeordnete auf die erfolgreichen Schulkonzepte der skandinavischen Länder.

Zudem machte Peter Eichstädt deutlich, was von der CDU zu erwarten sei, wenn sie die Wahlen 2005 gewinnen würde. So wie dies in den Kreisen schon geschehen sei, würde die CDU auch im Land sich völlig von sozialen Programmen abwenden und eine allein durch Einzelinteressen geleitete Politik betreiben. Die Kieler Opposition sei, „ein zerstrittener Haufen“, der einmal dies und das andere Mal jenes uneinhaltbare Versprechen mache.

Peter Eichstädt, der Mitglied im Innen- und Rechtsausschuss, im Sozialausschuss sowie im Fraktionsvorstand  ist, betonte, dass er seine Funktionen in den letzten fünf Jahren dazu nutzen konnte, sich schnell und direkt für seinen Wahlkreis einzusetzen. Der Bezug zum Wahlkreis sei auch in Zukunft für ihn von entscheidender Bedeutung. Nach seiner Vorstellung nutze Eichstädt dann die Gelegenheit, ausführlich mit den Delegierten zu diskutieren. Von Bildungspolitik über Umweltprogramme wie die FFH-Gebiete (Flora, Fauna, Habitat), den Flughafen Lübeck-Blankensee und die Gesundheits- und Rentenpolitik der Bundesregierung kamen viele Themen in der angeregten Diskussion zur Sprache.

Nach der Veranstaltung war Peter Eichstädt sichtlich gelassen und zufrieden. „Nun können wir den Wahlkampf beginnen. Wir werden den Wahlkreis wieder direkt gewinnen. Und auch 2005 wird die SPD mit Heide Simonis wieder die einzige Frau unter den Ministerpräsidenten stellen und ihre erfolgreiche Politik fortsetzen“, so der Abgeordnete.

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